mail:info@abt-plastikkarten.de
Tel.:07735 - 4407 - 0

Magnetkarten bedrucken

Magnetkarten in verschiedenen Farben mit schwarzem Magnetstreifen

Wie funktionieren Magnetkarten eigentlich?

Der Magnetstreifen auf den von uns bedruckten
Plastikkarten ist ein kleiner Datenspeicher. Da nur
sehr geringe Datenmengen gespeichert werden
können, handelt es sich dabei in der Praxis meist
um eine Ziffern- oder Buchstabenfolge. Dahinter
werden (ähnlich wie bei Barcodekarten) mithilfe
einer geeigneten Software jene Daten hinterlegt,
die Sie für Ihre Zwecke benötigen. Wird die
Magnetkarte eingelesen, zeigt der Monitor die
gewünschten Daten an. Zum Vergleich: Daten
einer Chipkarte werden direkt auf dem Chip der
Plastikkarte gespeichert.

Beispiel:
Auf dem Magnetstreifen ist “12345” gespeichert. Ihr Computer hat für “12345” Folgendes hinterlegt: “Legitimierter Gast, Karl
Mustermann, Eintritt gestattet”

Magnetkarten Varianten

Unter “LOCO” (Low Coercivity) versteht man einen Magnetstreifen mit geringer Dichte (=300 Oe); “HICO” (High Coercivity) ist
eine Qualität mit höherer Dichte (2.750 bis 4.000 Oe). Der Unterschied in der Praxis ist der, dass der übliche LOCO-Streifen
relativ leicht durch äußere Magnetfeldeinwirkung gelöscht oder zerstört werden kann, wodurch die Magnetkarte unbrauchbar wird.
Leider können Sie nicht einfach auf den stabileren HICO-Streifen wechseln, wenn Ihre Hardware auf den Typ LOCO ausgerichtet
ist. Wir beraten Sie gern im Hinblick darauf, welche Magnetkarte sich für Ihr Unternehmen eignet oder wie sich der Umstieg am
praktischsten und kostengünstigsten gestalten lässt.

Magnetkarten codieren

Der Magnetstreifen der Kundenkarten verfügt über 3 Spuren:
Spur 1: 76 Nutzzeichen (alphanumerisch 7 Bit/Zeichen)
Spur 2: 37 Nutzzeichen (numerisch 5 Bit/Zeichen)
Spur 3: 104 Nutzzeichen (numerisch 5 Bit/Zeichen)

Damit wir Ihre Magnetstreifen codieren beziehungsweise beschreiben können, benötigen wir von Ihnen die Information darüber,
welche Spur womit zu codieren ist (z. B. laufende Nummer oder Daten ab Ihrer Excel-Datei auf Spur 1, 2 oder 3 – oder mehrere
gleichzeitig). Natürlich können Sie uns eine Ihrer vorhandenen Magnetkarten zum Auslesen schicken – so wissen wir aber nur,
was auf dem Magnetstreifen der Plastikkarte steht und nicht unbedingt, was auf Ihre neuen Magnetkarten codiert werden soll.

Gelegentlich fragen uns Kunden, wie (z.B. auf welche Spur) üblicherweise codiert wird. Und wir informieren auch gerne über
allgemeine Nutzungsmöglichkeiten. Was Sie jedoch genau benötigen, hat in der Regel Ihr Systemanbieter festgelegt. Von dort
erhalten Sie die gewünschten Informationen, die Sie uns bitte im Auftrag mitteilen. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass
Sie Ihre Magnetkarten selber codieren. Hierfür benötigen Sie allerdings einen Kartendrucker, der über einen Magnetstreifen-
codierer verfügt. In den meisten Fällen ist es einfacher und günstiger, die Karten direkt von uns codieren zu lassen.

Magnetkarten und Gestaltung

Bitte sparen Sie den Magnetstreifen nicht aus: Er kommt mit der äußersten transparenten Schicht auf die Karte, das heißt über
den Druck. Wenn Sie den Magnetstreifen aussparen, wären sogenannte Blitzer ober- oder unterhalb unvermeidlich. Halten Sie
Gestaltungselemente der Karte und ggf. Schreibfelder mindestens 2 mm vom Magnetstreifen entfernt.

Oben oder unten?
Der Magnetstreifen kann oben oder unten angebracht werden.

Farben
Früher war die Farbe Braun üblich für LOCO und Schwarz für HICO. Inzwischen geht der Trend generell zu einem schwarzen
Magnetstreifen. Bei einer größeren Menge können wir Ihnen auch farbige Magnetstreifen anbieten.